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Ein gut gelebter Alltag

Bedingt durch die Renovierungsarbeiten, mehrere vakante Stellen und die neuen Erlässe des Kultusministeriums gab es immer mehr Herausforderungen, die den Betrieb teilweise stark beeinträchtigt haben. Wir mussten leider mehr als einmal eine Notgruppenbetreuung anbieten. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen Eltern für das entgegengebrachte Verständnis herzlich bedanken. An manchen Tagen waren mehr Handwerker als pädagogische Fachkräfte im Haus und haben fleißig angepackt. Wenn alles gut läuft ist der erste Bauabschnitt bis zu den Schließzeiten geschafft. Damit es den Kindern in unserer Einrichtung gut geht, haben wir gemeinsam mit der Referentin Frau Gottschalt einen eigenen O-Plan aufgestellt, den wir in den letzten Monaten fast täglich auspacken mussten. Deshalb nennen wir unsere Art mit den Herausforderungen umzugehen, einen gut gelebten Alltag. Gemeinsam betrachten wir jeden Tag: Was ist heute los? Was brauchen die Kinder wirklich, um glücklich zu sein und gefördert zu werden? Was hat heute Priorität? Wir sind Meister im spontanen Handeln, wachsen als Team an diesen täglichen Anforderungen und haben ganz nebenbei doch schon so viel geschafft! Zum Beispiel haben wir uns am vergangenen Studientag intensiv mit der Überarbeitung unseres pädagogischen Handlungskonzeptes und der Bedeutung von Spielen und Lernen auseinandergesetzt. Schon heute ist uns allen klar, dass der Beruf eines Erziehers völlig neue Aufgaben hat und wir müssen uns mit der allerwichtigsten Frage täglich positionieren: Was braucht das Kind von heute? Bei uns steht das Kind im Mittelpunkt!!!

Mitte Juni haben wir wieder einen Ausflug mit den zukünftigen Kindern in das Jagdschloss-Baum in die Bückeberge unternommen. Morgens um 9.00 Uhr starteten 25 Kinder mit ihren Erziehern*innen und erkundeten nach der Ankunft erstmal das Schloss und seinen Garten. Nach dem Mittagessen wurde mit dem Floß auf dem Schlossteich gefahren, Seifenblasen angerührt, gemalt und bei schönstem Sonnenschein gebadet. Bevor sich alle für das Schlossfest umzogen, erlebten die Kinder noch eine Schatzsuche durch den angrenzenden Wald. Nach dem ritterlichen Abendmahl wurden die Ritter und Burgfräuleins wieder mit dem Bus zu ihren Eltern nach Hause gefahren und werden bestimmt noch ganz lange an dieses besondere Erlebnis zurückdenken.

Wir wünschen allen Kindern, die unsere Einrichtung verlassen, einen guten Start in die Schule oder in die weiterführende Schule, und Gottes Segen auf all ihren Wegen und einen schönen, erholsamen Sommer.  

       

Im Namen des St. Johannes-Teams  

 Heike Köritz